AGORA - DIE IDEE

Die gemeinsame Grundlage unserer Weltanschauung ist der Mensch als das Weltwesen, das sich durch Reinkarnation und Karma in Einheit mit der Weltevolution immer weiter zu sich selbst, zu seinem Menschheitsziel hin, entwickelt. Dabei werden Mensch und Welt nicht als einseitig materiell, noch als einseitig geistig aufgefasst, sondern als beides, sowohl als auch. Früher war es die Kirche, noch vor hundert Jahren war es die Wissenschaft, welche für die Seele den Zusammenhang zwischen Mensch und Welt, zwischen Geist und Materie schaffen oder erklären wollten. Eine seither zur Geist -Erkenntnis fortentwickelte Naturwissenschaft zeigt:
Es braucht heute das individuelle Sinnschaffen und die freie Tat des Einzelnen, soll ihm dieser Zusammenhang nicht verloren gehen.
Sich als Einzelner lernend, seine Menschheitsaufgabe bewusst verantwortend, erkennend und aus Erkenntnis handelnd in die Welt zu stellen – dieses nennen wir Individualismus. Als die Aufgabe des Sozialen erkennen wir eine Gemeinschaftsbildung, die solches aufgrund von Erfahrungswerten ermöglicht und die Bereiche des Zusammenlebens entsprechend ordnet und organisiert. Nur aus der bewussten, individuellen Selbst- und Welterfahrung können eine dem Menschen gemässe Gemeinschaftsbildung und eine menschenwürdige Zukunft hervorgehen.
Diese Zukunft ist heute in Gefahr. AGORA befasst sich erkennend damit und stellt Material zu Verfügung, um dem Denken die objektive Ideenwelt zu erschliessen, wo Freiheit erworben werden kann, die Voraussetzung zu einer zukunftsfähigen sozialen Gemeinschaftsbildung ist.



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